Technische Details
Der Medienswitch hat die Aufgabe sich und eine beliebige Anzahl seiner Artgenossen konfigurationsfrei zu einem System zu verbinden.
Die Intelligenz besteht darin, das alle Medienswitches die über seine Uplink-Anschlüsse einfach oder aber auch redundant verbunden werden automatisch in Sekunden schnelle sich in das System einfügen.
Seine Hauptaufgabe besteht darin, sechs logisch getrennte Ethernet Netzwerke (6 Ethernet Kanäle) zu den anderen Medienswitches zu transportieren. Aber auch die entfernten Ethernet Daten der sechs logisch getrennten Netzwerke aller im Netzwerk befindlichen Medienswitches auf seinen eigenen Anschüssen zur Verfügung zu stellen.
Am besten veranschaulicht das folgende Grafik:
Die Orangen Leitungen stellen die gebündelten Netzwerke dar.
Vergleichbar mit einem digitalen Multicore.
Es ist unerheblich in welcher Reihenfolge die Medienswitches miteinander Verbunden werden. Hier kann einfach der kürzeste physikalische Wege gewählt werden.
Zu überlegen gilt nur ob aus Sicherheitsgründen vielleicht zwei oder mehr Leitungen zwischen zwei Medienswitches verwendet werden sollen. Auch eine Ringleitung ist denkbar.
Weiters bleibt freie Wahl ob Cat5 Kabel oder LWL Kabel verwendet werden. Eine Mischform ist auch zulässig.
All diese Möglichkeiten sind komplett konfigurationsfrei. Im wahrsten Sinn: Plug’n Play!
Der Medienswitch iMS w17.33u besitzt sechs Netzwerkkanäle. Bezeichnet mit „Netzwerk A“ bis „Netzwerk F“.
Jedes dieser Netzwerke besitzt mehrere Anschlüsse.
Im Beispiel wird Netzwerk A für die Lichtsteuerung (gelb) und Netzwerk C für die Tonübertragen (grün) verwendet.
Die Netzwerkdaten vom Lichtpult werden zu alle Medienswitches an Netzwerk A gesendet. Das gleiche gilt auch für das Tonpult. Tonspuren die das Mischpult in das Netzwerk C sendet, werden zu alle Medienswitches an Netzwerk C geleitet und somit die Verstärker versorgt.
Natürlich sind alle Verbindungen Bidirektional.
Der Vorteil besteht darin das sich das Lichtsystem und das Tonsystem niemals in die Quere kommen. Obwohl zwischen den einzelnen Medienswitches eine einzige Cat5 oder LWL-Verbindung ausreicht, können sich die beiden Systeme nicht „sehen“ oder sogar beeinflussen.
Vereinfacht ausgedrückt befinden sich alle Anschlüsse vom „Netzwerk A“ aller Medienswitches an einem dezentralen Switch.
Alle Anschlüsse vom „Netzwerk B“ aller Medienswitches an einem weiteren dezentralen Switch. usw.
Eine Sonderrolle spielt das Netzwerk A. Hier sind so genannte Access Points integriert.
Diesem Netzwerk kann per Wireless Lan beigetreten werden.
Ein praktisches Szenario stellt ein fernzusteuerndes stationäres Gerät dar, das mit Netzwerk A verbunden ist. Ein Laptop bzw. TabletPc verbindet sich über Wlan ins Netzwerk A.
Nun ist es möglich das stationäre Gerät fernzusteuern. Sollten sich die einzelnen Wlan-Zellen der Medienswitches räumlich überschneiden ist auch ein Roaming möglich.
(Roaming: Bedingt durch eine räumliche Bewegung des Endgerätes, kann dieses von einer Wlan-Zelle zur Nächsten unterbrechungsfrei weitergereicht werden.)
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